Warum unsere Szene einzigartig ist
Urban Skating boomt – in Berlin, Hamburg, München, Hannover oder Köln sieht man sie überall: Menschen, die mit Inlineskates, Quads oder aggressiven Skates durch die Straßen rollen. Doch viele fragen sich: Warum ist Deutschland beim Thema Skating nicht so präsent wie etwa Spanien oder England?
Deutschland vs. andere Länder: Woran liegt’s?
Klar – in Spanien oder England ist die Szene riesig. Das milde Klima, Strandpromenaden und große Skateparks ziehen dort täglich hunderte Skater:innen an.
Aber: Deutschland steht dem in nichts nach – nur anders.
Unsere Städte sind bestens ausgebaut. Ob Bahnhof, Flughafen, Messegelände, öffentliche Plätze oder die Straße selber – überall findet man perfekte Spots zum Fahren. Und das Beste: In fast jeder Stadt gibt es Insider-Gruppen, die sich über gute Orte austauschen, sich verabreden und sich gegenseitig Tipps geben, wo man ungestört fahren kann.
Eine Szene, die zusammenhält
In den letzten Jahren hat sich die deutsche Skating-Szene verändert. Weg vom Konkurrenzdenken, hin zu Community & Zusammenhalt.
Ob Aggressive Skating, Urban Skating, Wizard Skating oder Speed Skating – jede Stilrichtung hat ihren eigenen Flow, aber alle teilen dieselbe Leidenschaft: Bewegung, Freiheit und die Straße unter den Rollen.
Natürlich passen nicht alle Disziplinen immer perfekt zusammen.
So wie ein Rennradfahrer nicht unbedingt mit einem Mountainbiker fährt, unterscheiden sich auch Wizard- und Speed-Skater. Aber: Man kennt und respektiert sich. Viele fahren sogar beides – oder kommen ursprünglich vom Skateboarden. Denn letztlich geht es um den Vibe, die Szene und das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das verbindet.
👉 Lies auch: Über Wizard Skating?
Skate-Vereine, Hallen & lokale Projekte
Wo viele Menschen skaten, entstehen auch Vereine und Hallen.
Doch leider müssen immer mehr davon schließen – oft aus finanziellen Gründen. Viele werden nur durch freiwillige Arbeit am Leben gehalten.
Ein riesiges Dankeschön an alle, die sich engagieren – in Vereinen, Skatehallen oder Organisationen. Ein tolles Beispiel ist Gleis D in Hannover – ein Ort, der weit über das reine Skaten hinausgeht. Hier gibt’s Events, Workshops, FLINTA-Specials (was das bedeutet, erfährst du hier), Grillabende, Kunstaktionen und vor allem: eine offene Community für alle.
Solche Orte zeigen, wie stark die Szene ist, wenn sie zusammenhält.
👉 Besuche: Gleis D Hannover
Früh übt sich – Skaten für Kinder und Einsteiger:innen
Man sieht sie überall: Kids, die mit ihren Eltern auf der Straße oder im Park fahren.
Doch das richtige Skaten will gelernt sein – und oft fehlen passende Angebote.
Viele hören auf, bevor sie überhaupt richtig starten konnten, weil niemand ihnen zeigt, wie man richtig fällt, bremst, rückwärts fährt oder springt.
Hier leisten engagierte Coaches großartige Arbeit – etwa Skamidan, der mit Workshops und Videos Anfänger:innen beim Einstieg hilft.
👉 Schau mal bei Skamidan vorbei – auf der Website, dem Skateshop oder auf YouTube.
Um die Zukunft des Skatens zu sichern, brauchen wir mehr Lehrer:innen, Trainer:innen und Gruppen – Menschen wie Lina aus Berlin (Instagram-Link) und hundert andere, die mit Herzblut unterrichten und die Szene stärken.
Für alle Altersgruppen – Skating kennt kein Limit
Skaten ist kein „Jugendsport“.
Viele starten erst mit 30, 40 oder 50 – und das ist großartig!
Es gibt sogar Omas und Opas, die mit 80 noch über den Asphalt gleiten.
Denn: Es ist nie zu spät, sich auf Rollen zu stellen.
Was zählt, ist die Bewegung, der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl.
Denn alleine im Skatepark oder auf der Straße zu fahren, ist nur halb so schön.
Werde Teil der Urban Skating Community
Egal, ob du gerade erst anfängst oder schon lange fährst – irgendwo in Deutschland gibt es die passende Gruppe für dich.
Wir kennen fast alle Skate-Gruppen, Communities und Trainer:innen – ob auf WhatsApp, Telegram oder Signal.
👉 Suchst du eine Gruppe in deiner Stadt?
👉 Möchtest du Skating lernen oder unterrichten?
Dann melde dich bei uns – wir bringen dich mit den richtigen Menschen zusammen!
Jetzt Teil der Community werden!
💬 Hier Kontakt aufnehmen & Gruppe finden

Was bedeutet FLINTA*?
Bedeutung & Erklärung
FLINTA* ist ein Sammelbegriff für Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Gender-Identität Diskriminierung erfahren. Die Buchstaben stehen für:
- F – Frauen
- L – Lesben
- I – Interpersonen
- N – Nonbinäre Personen
- T – Transpersonen
- A – A-geschlechtliche Personen
Das Sternchen (*) im Begriff FLINTA* inkludiert alle weiteren Geschlechter, die sich nicht in den genannten Buchstaben wiederfinden, und schließt ausdrücklich nicht-endo-cis-männliche Personen ein.
Der Begriff FLINTA* wird verwendet, um eine inklusive Bezeichnung für alle Geschlechter zu schaffen, die von patriarchalen Strukturen oder geschlechtsbezogener Unterdrückung betroffen sind.

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